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Kosmologische Rotverschiebung

Es gibt gravitative Rotverschiebung als relativistischen Effekt. Licht das vom schweren Stern wegführt ist rotverschoben. Licht in umgekehrter Richtung ist blauverschoben.
Warum verhält sich kosmologische Rotverschiebung wie bei zweierlei Inertialsystemen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten? Nicht gemeint ist der Dopplereffekt, sondern die transversale Rotverschiebung der speziellen Relativitätstheorie aufgrund der Zeitdehnung. Licht scheint hier ausschließlich rotverschoben zu sein, nur von der Entfernung oder der Geschwindigkeit abhängig.
Bei einem schweren Stern verhält sich Licht wie ein Komet, wobei die Farbe des Lichtes der kinetischen Energie des Kometen entspricht. Nimmt man an, es existiert auch sowas wie potentielle Energie des Lichtes, so bleibt der Energieerhaltungssatz gültig.
Ein gravitativer Lorentzfaktor ist lokal immer eins ( c=1). In einer Hohlkugel gibt es keine Schwerkraft. Wenn man es nicht weiß, ob man sich in einer Hohlkugel befindet, könnten man meinen man wäre im Weltraum, fernab von Massen in der sogenannten "flachen" Raumzeit. Von außen gesehen ist in der Hohlkugel der Lorentzfaktor maximal. Wenn man jedoch aus der Hohlkugel hinausschaut, herrscht dort außen überall Überlichtgeschwindigkeit.*
Licht entsteht in allgemeinen aus Energie, also Masse. Diese Masse hatte gegenüber der näheren Umgebung überall potentielle Energie, die jetzt vom Licht übernommen wird. Anders als gewöhnliche Masse bewegt sich Licht mit Lichtgeschwindigkeit. In der Raumzeit ändert sich alles höchstens mit Lichtgeschwindigkeit. Licht kann darum keine neue potentielle Energie mit seiner neuen Umgebung knüpfen. Seine Energie geht darum in der potentiellen Energie seiner alten Umgebung auf. Wie Licht, das sich von einem schweren Stern entfernt, wird es somit rotverschoben.
Weil das mit jedem Licht passiert, ist diese Rotverschiebung nur abhängig von der Entfernung.
Müsste da nicht wenn man es mit einem Spiegel zurückschickt das Licht wieder blauverschoben sein?
Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit. Dort vergeht keine Zeit. So hat Licht keine Geschichte. In jedem Augenblick verhält sich Licht als wäre es neu entstanden. In dem Beispiel: "Lichtgeschwindigkeit" ist ein Ereignis in einem bewegten System beschrieben das dort eine Sekunde zurückliegt. Je nach Geschwindigkeit des Systems kann dieses Ereignis beliebig lang zurück liegen, je nachdem wie schnell sich das System der Lichtgeschwindigkeit nähert. Damit kann man auch das Verhalten verschränkter Photonen erklären, wenn man Licht als Grenzfall bewegter Masse betrachtet. In der Zeit in der die Photonen kilometerlange Lichtleiter in unserem System zurück legen, ist bei den Photonen keine oder kaum Zeit vergangen. Der "versteckte Parameter" heißt also Pythagoras. Mann könnte versuchen die Dedektoren erst nach dem Absenden in die Strahlenwege zu bringen, aber man muss dabei bedenken, in der Welt der Photonen ist immer noch keine Zeit vergangen, im Gegensatz zu unserer Zeit.

Ludwig Resch

*Wäre es technisch möglich, in der Mitte eines genügend großen schwarzen Loches eine Hohlkugel zu installieren, könnte man von dort aus in wenigen Minuten sehen, wie draußen einige Milliarden Jahre vergehen.