Warum ist nichts schneller als das Licht?


Erste Erklärung:
Wegen  FrageAntwort könnte ein sehr superschnelles Objekt (wie die Zeichentrickfigur "Sonic") die Entropie der Welt zu ändern. Das ist ja, wie oben erklärt, nicht möglich. So sind alle Geschwindigkeiten materieller Objekte begrenzt, welche sich im Raum bewegen.

Zweite Erklärung (Spezielle Relativitätstheorie):
Zwei Centaure galoppieren nebeneinander und beschießen sich mit Pfeilen. Ein nebenstehender Beobachter wird nicht nur mit der Geschwindigkeit des abgeschossen Pfeils getroffen. Es kommt dazu eine Komponente aus der Geschwindigkeit des galoppierenden Centaurs.
Anders ist das bei Licht, weil Licht in jedem System die gleiche Geschwindigkeit hat.
Zwei Objekte (Raumschiffe, Asteroide) fliegen im Abstand einer Lichtsekunde (Entf. Erde Mond) nebeneinander. Sie sollen S (Sender) und E (Empfänger) heißen. E trifft in eine Sekunde (zeitlich) den Beobachter B. Dieser fliegt ihm mit halber Lichtgeschwindigkeit entgegen. S sendet in diesem Moment Licht an E. Wenn E dann B streift, sieht dieser das Licht und S aus der Richtung des Lichts.
Die Weglänge des Lichts sei b, a ist der Weg den S in dieser Zeit zurücklegt. Weil beide Zeiten gleich sind, verhalten sich die Längen wie die Geschwindigkeit von S zum Licht.

Geschwindigkeiten in verschiedenen Systemen sind zueinander betragsmäßig gleich. Wenn S sich immer mehr der Lichtgeschwindigkeit nähert, wandert sein Sendezeitpukt immer weiter in die Vergangenheit. Wenn S Lichtgeschwindigkeit hätte, wäre sein Licht vor ewiger Zeit gesendet worden. a und b sind dann gleich. Auf S ist aber nur eine Sekunde vergangen.
Wenn es interessiert:
a/b =v/c ; a² + 1=b² (1=eine Lichtsekunde) nach Pythagoras; a²= b²*v²/c²; eingesetzt ergibt b=1/sqrt(1-v²/c²) ; So ergibt sich der Lorentzfaktor.
Anmerkung:
Richtungen in veschiedenen Systemen müssen nicht gleich sein. Ein Auto fährt 100 km/h. Der Beifahrer wirft mit 30 km/h eine Blechdose nach hinten. Ein Fußgänger wird am Hinterkopf mit 70 km/h von der Blechdose getroffen, also aus der entgegengesetzten Richtung.

Ludwig Resch