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Theorie der homogenen Masse

"Da nach unseren heutigen Auffassungen auch die Elementarteilchen der Materie ihrem Wesen nach nichts anderes sind als Verdichtungen des elektromagnetischen Feldes, so kennt unser heutiges Weltbild zwei begrifflich vollkommen voneinander getrennte, wenn auch kausal aneinander gebundene Realitäten, nämlich Gravitationsäther und elektromagnetisches Feld oder - wie man sie auch nennen könnte - Raum und Materie." (A.E.5.5.1920)

Ich fahre mit dem Auto mit 100 kmh an einem Parkplatz vorbei, in dem hundert Autos in vergleichbarer Größe stehen. Dann haben alle diese Autos gegenüber mir die gleiche Massenvergrößerung, die mein Auto gegenüber einem Fußgänger hat, also 100 fach mehr. Woher kommt diese Masse? Warum haben Elektronen keinen Durchmesser? Warum gibt es keine freien Quarks? Es gibt ein Informationsparadoxon der Schwarzen Loches, das weder die Allgemeine Relativitätstheorie noch die Higgs-Theorie* löst.
Behauptung: Nur Raumzeit existiert!
Widerspricht das nicht der Behauptung: "Nur Masse existiert"** in der "Theorie der Isentropen Welt"?
Nicht wenn man die Gleichung Raumzeit = Masse berücksichtigt.
Meine neue Theorie ist also dual zur "Theorie der Isentropen Welt".
Licht bewegt sich bekanntlich mit Lichtgeschwindigkeit. Aber dort wo Lichtgeschwindigkeit herrscht bewegt sich nichts. Der Raum ist zu Null verkürzt und die Zeit ist unendlich gedehnt. Wenn eine Radioantenne sendet, polarisiert sie die Raumzeit, diese Polarisation setzt sich mit Lichtgeschwindigkeit in einem beliebigen Inertialsystem fort. Wir detektieren Radiowellen, nennen diese auch elektromagnetische Wellen. Man nehme an, es existiert nur eine Masse die zugleich Raumzeit ist. Ohne Teilchen wäre sie gleichmäßig in der ganzen Welt verteilt. Da es dann auch kein ausgezeichnetes Inertialsystem gibt, wäre die Raumzeit auch kein Äther im klassischen Sinne. Weiter wird festgelegt, alle Masse oder Energie stammt von dieser Masse gemäß dem Energieerhaltungssatz. Ein Elektron hat eine Ladung, es zieht polarisierte Masse an, wie ein geriebenes Plastiklineal Papierschnitzel schweben lässt.*** Damit wird die Raumzeit komprimiert, es entsteht eine Scheinkraft, die "Massenanziehung". Vermutlich gibt es überhaupt keine Massenanziehung****, die Kompression hat nur die Hintergrundmasse verformt. Wenn ein Elektron mit einem Positron zusammen trifft, heben sich die Ladungen auf. Die Masse wird nicht mehr verdichtet. Sie verteilt sich dann in der ganzen Welt als Gammastrahlen mit Rotverschiebung in größerer Entfernung. Sie verschwindet damit wieder im Massenhintergrund. Quarks haben auch eine Ladung. Sie sind aber schwerer wie Elektronen. Wenn es freie Quarks gäbe, müssten sie leichter als Elektronen sein.
Schwarze Löcher gibt es nur ab einer gewissen Größe. Vielleicht gibt es ein maximal dichtes Quark-Gluon Plasma. Reine Photonensterne wie sie das Strohstern-Modell beschreibt, gibt es nicht. Es gibt ja keine Massenanziehung. Somit gibt es auch kein Informationsparadoxon. Schwerkraft ist nur eine Scheinkraft, ebenso erklärt der komprimierte Raum die kosmische Hintergrundstrahlung. Diesen Effekt verstärkt die potentielle Energie alias "Dunkler Materie". Die Allgemeine Relativitätstheorie beschreibt eine Krümmung der Raumzeit durch Massen, es kommt noch das Element der Verdichtung der Raumzeit und damit der Hintergrundmasse hinzu.
Rätsel bleiben dennoch. Was ist eine Ladung? Gewöhnliche Materie kann sich höchstens mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Vieleicht ist es wie bei der Interferenz von Licht. Energie verschwindet an einer Stelle, taucht aber wo anders wieder auf. Ich glaube, Masse erweist sich nur als eine Zahlengröße und hat mit der menschlichen Vorstellung von Substanz nichts zu tun.*****

Ludwig Resch

*Ich bestreite nicht, dass mich die Higgs-Theorie zu dieser Theorie inspiriert hat.
**Hier ist eher die Grundlage der Existenz gemeint. Es gibt natürlich auch Quanteninformation oder Abstraktes. Solche Sachen benötigen aber für ihr Dasein Masse.
***Es muss nicht unbedingt elektrostatische Anziehung sein, es könnte auch die Energie sein, die in dem Teilchen steckt. Wichtig ist nur der nahtlose Übergang der Masse zur Raumzeit.
****Gravitation selbst wird nicht elektrisch verursacht, sondern mit der Stetigkeit (homogen) von Raumzeit bzw. Hintergrundmasse.
*****Es gibt eine Vorwegnahme dieser Theorie:
Roman Sexl schreibt in seinem Buch "Raum Zeit Relativität" Seite 145: "Von unserem neuen Standpunkt aus erscheint es geradezu bemerkenswert... Es hat sich aber erwiesen, dass andere Erhaltungssätze, wie z. B. die Ladungserhaltung, für die Sonderrolle der Ruheenergie verantwortlich sind."
Äther:
Immer wenn ich spazieren gehe, läuft die Sonne (scheinbar) mit mir mit. Sie setzt mir keinen Widerstand entgegen. Von einer Viskosität spüre ich nichts. Es erhebt sich die Frage: Gibt es die Sonne?
Anmerkung:
Will man dieser Masse irgenwelchen Betrag oder Massendichte zuordnen, so hat man das gleiche Problem wie mit den virtuellen Teilchen. Man muss sich dann auf ein Inertialsystem festlegen. Es ist damit wie im Weltbild von Mach, nur ist die Gesamtmasse der Welt die unendlich große Raumzeit.
Aber wichtig: Die Raumzeit selbst besitzt nicht die Eigenschaft Inertialsystem. Warum?
Potentielle Energie hat heine eigene Trägheit und keine Viskosität. Die Hintergrundmasse oder Raumzeit besitzt nicht die Eigenschaften des klassischen Äthers.