|
Im Einstein Fahrstuhl fällt Licht genauso schnell wie gewöhnliche Testmasse, wie stark wird Licht
durch das Schwerefeld abgelenkt?
Die Energiezunahme ist dann (1/R -1/r)·m·M·G.
Die Energie der Testmasse ist m·c² und es ergibt sich
e=(1/R-1/r) ·M· G/c².
Bei Licht ist diese Energiezunahme eine Blauverschiebung, in umgekehrter Richtung eine Rotverschiebung .
Verursacht wird diese Blau- oder Rotverschiebung (=e) durch Änderung des Zeitmaßstabes.
Der Zahlenwert ergibt, wenn man obrige Werte einsetzt
e = (1/R -1/r)·M·G/c² = ((r-R)/R·r)·T = 2,1·10-6 oder etwa T/R, da sich r groß und 1/r klein zu R verhält.
Nach der "Schneekugel-Theorie" ergibt sich ein Zeitmaßstab = 1+T/R, ein Längenmaßstab von 1/(1+T/R).
Die relative Lichtgeschwindigkeit ist dann
Weg /Zeit = 1/(1+T/R)².
Die relative Lichtgeschwindigkeit beträgt c' = c/(1+T/R)² oder annähert c' = c·(1-2·T/R) (Schwarzschild-Potential, Tip: Erweitern mit (1-T/R)²).
Die Formel zur Ablenkung, die auch Einstein benutzte:
alpha = ∫1/c'(r)·dc'(r)/dx·dy von -∞ bis +∞
Das Integral summiert die infinitesimalen Brechungsindex-Änderungen gegenüber dem aktuellen Brechungsindex.
Damit ergibt sich mit dieser relativen Lichtgeschwindigkeit eine Lichtablenkung von
2·rs/R = 4·M·G/(c²·R); als Winkel ( 4·T/R)·360·60·60/(2·phi) =1,75'' in
Übereinsimmung mit Einsteins ART. Vergleich der Berechnung
Einstein hat den Wert der Blauverschiebung schon 1911 gefunden
(Historie).
Mit dem Potential 1-T/R findet man nur die halbe Lichtablenkung. 1916 errechnete Einstein mit dem
Schwarzschild-Potential einen brauchbaren Wert.
Hat Licht ein Gewicht?
Man bastle zwei mechanisch verbundene Spiegel übereinander. Mit diesen soll Licht verlustfrei auf und ab gespiegelt werden,
also Einsteins Lichtuhr ruhend. Licht hat also kein Gewicht, es bewegt sich schwebend zwischen den Platten.
Allerdings müssen die Impulse unten größer sein als oben. Schließlich trägt die Energie des Lichts zum Gesamtgewicht des Systems bei.
Wenn man den Abstand der Platten auf die Hälfte verringert, verdoppelt sich die Anzahl der Impulse.
Der Anteil zum Gewicht ist also unabhängig vom Abstand.
Licht breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, Gravitationsänderung breitet sich ebenfalls mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Licht hat darum keine Schwerkraft, weil es der Gravitation davon läuft.
Von einem Punkt aus betrachtet ist die Lichtgeschwindigkeit überall verschieden.
Da sich aber alle Geschwindigkeiten, Längen- und Zeitmaße nach der Lichtgeschwindigkeit richten,
hat diese lokal überall den gleichen Zahlenwert im Vakuum.
Die Lichtgeschwindigkeitsänderung ist keine Folge der Schwerkraft oder Krümmung, sondern die
Schwerkraft ist eine Folge der Lichtgeschwindigkeitsänderung, welche durch die Maßstabsänderungen
nach den Relativtätsgesetz in der SGT bestimmt ist. Es gibt keinen Unterschied von einer Beschleunigung und der Schwerkraft.
Ludwig Resch
|