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Schneekugel (Allgemeine Relativitätstheorie)

Angenommen ich wohne in einer Schneekugel, alles wäre sehr viel kleiner als in der übrigen Welt. Ich fahre mit dem Fahrrad. Wie immer erreiche ich als Tempo fünf Körperlängen in der Sekunde vorwärts. Da der Raddurchmesser entsprechend kleiner gestaltet ist, werde ich entsprechend langsamer fahren. Wenn nun Licht von A nach B länger braucht, wie die Distanz kleiner ist, merke ich gar nicht, dass ich mich in einer Schneekugel befinde. Von außen aber wird die Lichtgeschwindigkeit in der Schneekugel kleiner gesehen und das Licht wird wie bei einer Linse abgelenkt.
Licht bewegt sich also auf gekrümmten Linien durch den drei dimensionalen Raum. In einer Dimension sieht es anders aus, wenn man die Zeitachse hinzunimmt, wie das Gardinenbild zeigt.

Licht bewegt sich in einer zweidimensionalen Raumzeit vollkommen geradlinig, weil die Zeitdehnung die Raumverkürzung ausgleicht*. In der vierdimensinalen Raumzeit bewegt es sich auf krummen Bahnen.
Geschwindigkeit ist Weg pro Zeit. Bei verkleinerten Längen und gestreckter Zeit sieht man verkleinerte Geschwindigkeiten und eine Rotverschiebung des Lichtes. Die Geschwindigkeitsveränderung gilt für alle Dinge, nicht nur für Licht. Es entsteht eine Beschleunigung: "Schwerkraft". Eine Massenanziehung benötigt man dazu nicht, entsprechend der TOHM-Theorie. Wenn ich mit dem Fahrrad gegen eine Wand fahre, bremse ich vorher ab. Die Wand scheint mich anzuziehen und ich spüre eine Kraft nach vorne. In Wirklichkeit ist es nur die Trägheit.

Ludwig Resch

* In einem zweidimensionalen Raum, kann man jede eindimensionale Kurve mit monotoner Abhängigkeit geradlinig zeichnen, wenn man die Koordinaten geeignet skaliert.